Wir sollten viel öfter von ganzem Herzen etwas tun, das kein Ziel verfolgt, das keine Eile hat und sich nicht lohnen muss!***Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt. (Goethe)*** Das Glück ist ein Schmetterling , sagte der Meister. Jag ihm nach und er entwischt dir. Setz dich hin und er läßt sich auf deiner Schulter nieder. Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen? , fragte der Schüler. Du könntest v...
Bettina Stackelberg - Die Frau fürs Selbstbewusstsein

Motivierendes und Begeisterndes

Wir sollten viel öfter von ganzem Herzen etwas tun,
das kein Ziel verfolgt,
das keine Eile hat
und sich nicht lohnen muss!
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Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt.
(Goethe)

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"Das Glück ist ein Schmetterling", sagte der Meister. "Jag ihm nach und er entwischt dir. Setz dich hin und er läßt sich auf deiner Schulter nieder."
"Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?", fragte der Schüler.
"Du könntest versuchen, dich ganz ruhig hinzusetzen - falls du es wagst!"

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Ich setzte einen Fuß in die Luft ...
und sie trug!
(Hilde Domin)

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Zuviel des Guten kann wundervoll sein!
(Mae West) 

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Älter werden heisst schärfer zu trennen und inniger zu verbinden.
(Hugo v.Hofmannsthal)
 
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Sei offen und weit wie der Himmel - und du bist auf dem Weg!  (Zen-Buddhismus)
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Sich verwirrt zu fühlen, ist der Anfang wahren Wissens.
Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt,
mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht,
mit einer Grösse, die sich nicht vor Kindern verneigt,
will ich nichts zu tun haben. 
(Khalil Gibran)

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Still sitzen und nichts tun. Der Frühling kommt und das Gras wächst von allein.  (Weisheit aus dem Zen-Buddhismus)
                                          
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Die grössten Ereignisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. (Friedrich Nietzsche)

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Die tiefsten Ängste sind wie ein Drachen, der über die schönsten Schätze wacht.

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Ich danke allen...

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben:
sie haben meine Fantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten:
sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben:
sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben:
sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben:
sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben:
sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben:
sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben:
sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben:
sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich jenen, die mich so lieben, wie ich bin:
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
(Paulo Coelho)


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Variationen auf einem Esel

Ein Vater zog mit seinem Sohn und dem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Strassen von Keshan.
Der Vater sass auf dem Esel, den der Junge führte.
"Der arme Junge!", sagte das ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man bloss so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, wie sich das Kind müde läuft!?"

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und liess den Jungen aufsitzen.
Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit! Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenher läuft!"
Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter sich auf den Esel zu setzen.

"Hat man sowas schon gesehen?", keifte eine alte Frau. "Solch eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!"
Die Gescholtenen sahen sich an und stiegen, ohne ein Wort zu sagen, beide vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Meter neben dem Esel hergegangen, machte sich ein junger Mann über sie lustig: "So blöd möchte ich mal sein! Wozu führt ihr den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht mal einen von euch trägt?"

Der Vater schob dem Esel eine Handvoll Stroh ins Maul, legte seinem Sohn die Hand auf seine Schulter und meinte:
"Gleichgültig, was wir machen: Es findet sich doch immer jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich finde, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten!"

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